Angstpatienten

Angstpatienten

Keine Angst vor dem Zahnarzt!

Der bloße Gedanke an eine Zahnbehandlung, die Vorstellung einer Spritze, das hohe Surren eines Zahnbohrers, der typische Geruch eines Zahnbehandlungsraumes. Mal ganz ehrlich! Das reicht doch eigentlich fast schon aus, dass sich unser Pulsschlag erhöht, wir vielleicht sogar zu schwitzen beginnen oder Panik entsteht. Kein Mensch öffnet gern seinen Mund, um einen fremden Menschen mit spitzen Geräten etwas darin vornehmen zu lassen, wovon man nicht weiß, ob es nicht vielleicht gleich höllisch weh tut. Wir bekommen ANGST.

Grundsätzlich ist Angst eines unserer wichtigsten Gefühle.

Wenn wir keine Angst verspüren könnten, würden wir uns permanent in lebensgefährliche Situationen begeben. Wir würden z.B. unachtsam über die Straße gehen, weil wir keine Angst hätten vom Auto überfahren zu werden usw. Nun könnte man sagen, ein Zahnarzt-Besuch ist ja nicht lebensbedrohlich! Warum also will uns unser Unterbewußtsein durch die Angstsymptomatik schützen?

Die Ursachen für Zahnarztangst sind sehr vielfältig, multifakturiell und nicht immer wissenschaftlich belegt. Gesichert scheint jedoch, dass die massive Art von Angst vor dem Zahnarzt oft aufgrund traumatischer Erlebnisse während einer Zahnbehandlung und/oder negativer Prägungen in der Kindheit der Betroffenen entstanden ist. Frühe Schmerzerlebnisse bei der Zahnbehandlung spielen also eine wichtige Rolle ebenso wie negative Bilder und Vorstellungen, die die Eltern und die jeweilige Umwelt an ein Kind bewusst oder unbewusst weitergeben. Es scheint eine alte „Tradition der Zahnarztangst“ zu geben, an der übrigens auch Zahnärzte ihren Anteil hatten und haben.

Soviel ist sicher: Sie sind mit Ihrer Zahnarztangst nicht allein. Seriöse Schätzungen gehen davon aus, dass in Deutschland etwa 10 Millionen Menschen von Zahnarztangst bis hin zur ausgeprägten Zahnbehandlungsphobie mit Panikattacken betroffen sind.

Was können Sie tun, wenn Sie von dieser Angst überwältigt werden? „Outen“ Sie sich. Reden Sie darüber. Eine stark belastende Situation einem anderen Menschen persönlich und vertraulich zu erzählen, kann sehr hilfreich sein. Bestenfalls bekommen Sie so das Gefühl, dass Sie Ihr Leid mit jemandem teilen und, dass es deshalb schon ein wenig leichter wird. Sehr wichtig ist zu hinterfragen, was genau die Angst auslöst. Ist es das Gefühl des Ausgeliefert seins, Schmerzen zu erleiden oder das Gefühl der Hilflosigkeit? Fundamental wichtig für eine angstfreiere Zahnbehandlung ist, dass allein Sie bestimmen und entscheiden, was und wie lange behandelt werden soll, wann Sie eine Pause brauchen oder wie viele Informationen Sie zur Behandlung noch benötigen.

Sprechen Sie uns an, damit wir individuell auf Ihre Bedürfnisse eingehen und Ihre Behandlung so angenehm wie möglich gestalten können.
Sprechen Sie uns evtl. schon bei der Terminvergabe an, damit wir für Sie gegebenenfalls mehr Behandlungszeit einplanen können und somit ohne Zeitdruck auf Ihre Bedürfnisse eingehen können. Geben Sie uns die Möglichkeit, Sie Schritt für Schritt zu einer angstfreien und entspannten Zahnbehandlung zu begleiten, damit Ihre Zähne gesund erhalten werden und Sie uns Ihr strahlendes Lächeln zeigen.

Wenn Sie noch mehr Informationen oder Beratung zum Thema Angst beim Zahnarzt-Besuch bekommen möchten, sprechen Sie mich in der Praxis an oder kontaktieren Sie mich über meine Homepage: www.gorfer-psychotherapie.de

Susanne Gorfer-Gäch
Heilpraktikerin für Psychotherapie / Praxismanagerin

Stellenangebote

Stellenangebote

Aktuell haben wir 2 Stellenangebote:

Ab sofort suchen wir eine Zahnmedizinische Fachangestellte in Voll- oder Teilzeit.

Ab dem 01.09.2018 bieten wir einen Ausbildungsplatz zur Zahnmedizinischen Fachangestellten.

Zur den genauen Stellenbeschreibungen geht´s hier.

Fühlen Sie sich angesprochen, dann freuen wir uns über Bewerbung.

Oder kennen Sie jemanden auf den diese Stellenbeschreibungen zutreffen, dann freuen wir uns über Empfehlungen.

Ihre Zahnärzte
Berchtold, Gutensohn und Triltsch

 

Zähneknirschen

Zähneknirschen

„Jetzt beiß die Zähne zusammen“, das haben Sie sicher auch schon mal gehört.

Meist muss man eine unangenehme Situation überstehen. Tatsächlich knirschen viele Menschen unbewusst nachts mit den Zähnen und die Folgen machen sich tagsüber bemerkbar: Zähneknirschen gilt als Risikofaktor für Zahnschmelzabbau, Verspannungen, Kopfschmerz oder sogar Tinnitus.

Da der Kiefermuskel einer der stärksten Muskeln im Körper ist, geschieht das Zähneknirschen mit einem hohen Druck, wodurch die Muskulatur im Gesicht – vor allem im Kiefer – aber auch im Nacken, in der Schulter bis weiter in den Rücken hinunter verhärten kann.

Beim Knirschen presst man unbewusst die Zähne aufeinander und beißt hin und her. Als Folge davon leidet das Fissurenrelief der Zähne, sie können kürzer werden und das darunter liegende Dentin (Zahnbein) wird ungeschützt freigelegt. Das führt zu einer erhöhten Schmerzempfindlichkeit der Zähne. Im schlimmsten Fall kann sich der Kieferknochen verändern und die Zähne können sich lockern.

Was gegen Zähneknirschen hilft

Um speziell das nächtliche Zähneknirschen zu verhindern, können Sie sich vom Zahnarzt eine individuell angepasste Aufbiss- oder Knirscherschiene aus Kunststoff anfertigen lassen. Damit werden die Zahnreihen auf Abstand gehalten und vor weiterem Schaden bewahrt. Die Schiene entlastet zudem die Muskulatur.

Tagsüber sollte man seine Wahrnehmung schärfen und beobachten, ob die Zähne aufeinanderliegen oder aufeinander gepresst werden. Machen Sie sich bewusst, dass Zähne eigentlich nur beim Essen miteinander im Kontakt sind. Im entspannten Zustand nie.

Gerne beraten wir Sie in unserer Praxis.

 

Zahngesundheit während der Schwangerschaft

Zahngesundheit während der Schwangerschaft

„Jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn“

Diese alte Volksweisheit stimmt zwar nicht zu 100%, doch ein Fünkchen Wahrheit ist schon dran. Während einer Schwangerschaft wirken sich die hormonellen Umstellungen auch auf die Mundhöhle aus. So wird das Zahnfleisch stärker durchblutet und ist dadurch weicher und empfindlicher und es kann schneller mal zu Zahnfleischbluten kommen. Dennoch sollte man nicht weniger gründlich putzen, denn gerade in dieser Zeit können sich Bakterien leichter im Zahnfleisch ansiedeln und zu Entzündungen führen, der sog. Schwangerschaftsgingivitis.

Damit das nicht passiert, empfiehlt sich zu Beginn einer Schwangerschaft ein Untersuchungstermin in der Zahnarztpraxis und für zuhause eine intensive Mundhygiene. Hilfreich kann die Verwendung einer weichen Zahnbürste und einer flouridhaltigen Zahnpasta sein, denn Fluoride lagern sich an der Zahnoberfläche ab, machen diese widerstandsfähiger und vermeiden Angriffspunkte für Bakterien. Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürstchen sind in dieser Zeit ein Muss.

Übrigens sollten Frauen, die an Übelkeit leiden und sich häufig erbrechen, nicht sofort danach die Zähne putzen, da die Säure den Zahnschmelz angreift. Besser ist es, den Mund zunächst nur mit Wasser oder einer fluoridhaltigen Mundspüllösung zu spülen und mit dem Zähneputzen eine halbe Stunde zu warten.

Gerne beraten wir Sie persönlich.

Die feine Kunst der Entspannung

Aus der Praxis in die Natur

Ein Vorteil einer Praxis im Chiemgau sind die Ausflüge in die schöne Bergwelt. Wir konnten einen schönen Herbsttag genießen und etwas für unsere körperliche Fitness tun. Das macht Spass und man kann sich als Team ohne Druck und Stress erleben. Die tolle Stimmung wird noch lange in die nächsten Arbeitswochen wirken und solche Tage helfen uns, Kraft und Energie zu tanken, die wir dann wieder an unsere Patienten weitergeben können.

Das Praxisteam der feinen Kunst

Lisa Triltsch

Lisa Triltsch

LISA TRILTSCH

Zahnärztin bei der feinen Kunst der Zahnheilkunde

Nach lehrreichen 2 Jahren in einer Schweizer Zahnarztpraxis ist Lisa Triltsch zurück in Rosenheim, um in die Fußstapfen Ihres Vaters zu treten. Die Gesundheit und Schönheit der Zähne ist ihr sozusagen in die Wiege gelegt.

Ich freu mich jeden Tag über die Begegnungen in der Praxis. Meine Motivation sind die Patienten und die gute Zusammenarbeit mit dem gesamten Praxisteam für die feine Kunst der Zahnheilkunde.

Als Zahnärztin ist mir die Gesundheit und Schönheit der Zähne deshalb wichtig , weil ich durch gesunde und ästhetisch ansprechende Zähne einen Beitrag zu mehr Lebensqualität, positiver Ausstrahlung und einem guten Selbstwertgefühl der Patienten leisten kann.

Mehr Informationen zu Lisa Triltsch

 

Hallo in Ihrer digitalen Zahnarztpraxis

Hallo in Ihrer digitalen Zahnarztpraxis

Was bedeutet eigentlich digitale Zahnmedizin?

Unter „digitaler Zahnmedizin“ versteht man computergestützte bzw. digitalisierte Arbeitsprozesse innerhalb der zahnärztlichen Therapie. Der Einzug des digitalen Zeitalters in die Zahnmedizin eröffnet uns Zahnärzten Möglichkeiten, die es vor wenigen Jahren noch nicht gegeben hat.

Beispiele digitaler Zahnmedizin

1) Optische Abformung

Der klassische „Abdruck“, den vor allem Patienten mit Würgereiz scheuen, wird durch die digitale Abformung einfacher und deutlich angenehmer. Mit Hilfe einer kleinen Kamera wird direkt im Mund gescannt. Vorteile dieser modernen Abformung sind die schnelle Bearbeitung der virtuell errechneten Modelle, so dass der Zahnersatz in nur einer Sitzung eingesetzt werden kann.

2) CEREC – computergestützter Zahnersatz

Mit Hilfe der modernen Software zur digitalen Planung kann Zahnersatz präzise mit dem CEREC System in unserer Praxis hergestellt werden. Die CAD/CAM (Computer Aided Design/Computer Aided Manufacturing) Technologie ermöglicht es uns Zahnersatz computergestützt herzustellen.

3) Digitale Volumentomographie (DVT)

Mit einem Digitalen High-Tech Volumentomographen (DVT), eine der neuesten Entwicklungen der Röntgen-Diagnostik, können die kleinsten Knochenstrukturen des Schädels dreidimensional dargestellt werden. Dies hat entscheidende Vorteile bei der Untersuchung von Kiefer, Zähnen und Nasennebenhöhlen. In der Zahnmedizin können verlagerte Zähne präoperativ besser dargestellt, Zahnimplantate vorher optimal geplant und Wurzelbehandlungen besser diagnostiziert werden. Das Wissen über Knochenbreite und Struktur bringt eine erhebliche Sicherheit für Patient und Behandler mit sich.